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Lärmschutzmaßnahmen im Zuge der Fahrbahnsanierung B200

Beschreibung

Den Beginn der Fahrbahnsanierung der B200 im letzten Jahr hatte ich zum Anlass genommen, beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV-SH) nachzufragen, wie die weiteren Sanierungsschritte in Richtung dänischer Grenze geplant sind. Insbesondere interessierte mich als direkter Anwohner der B200 die geplanten Lärmschutzmaßnahmen wie z.B. die Realisierung der Fahrbahndecke mit offenporigem Asphalt – OPA – (Flüsterasphalt).

Der Lärmatlas SL-H lässt hier Handlungsbedarf erkennen. Die im Internet einsehbaren Lärmaktionspläne der Stadt Flensburg und der Gemeinde Harrislee bieten hier ebenfalls einen Handlungsrahmen für weitergehende Maßnahmen.

Seitens des LBV-SH wurde mitgeteilt, das der Gesetzgeber zwischen Lärmvorsorge (mit begründetem Rechtsanspruch) und Lärmsanierung unterscheidet. Bei der Lärmsanierung (was in diesem Fall zutrifft) handele es sich um eine freiwillige Maßnahme des Bundes. Seitens LBV-SH ist man wohl gewillt, im Rahmen der weitern Planungsarbeit zu prüfen, ob eine Reduzierung der Lärmemissionen möglich ist. Diese Aussage ist leider sehr vage und unkonkret.

Vor dem Hintergrund der geplanten Verlegung des Wirtschaftshafen in Flensburg von der Ost- auf die Westseite der Förde, ist in Zukunft auf diesem Abschnitt der B200 mit zusätzlichen Lärmemissionen durch steigenden Schwerlastverkehr zu rechnen.

Daher möchte ich hiermit anregen auf den LBV-SH dahingehend einzuwirken, das mindestens im Abschnitt Harrisleer Kreuz bis zur Ausfahrt Klues die Fahrbahndecke als OPA realisiert wird.

Siehe hierzu auch meine E-Mail vom 16. Januar 2020 um 15:42 Uhr unter anderem an die E-Mail-Adresse

Vorgeschlagene Maßnahmen

Ausführung der Fahrbahndecke als OPA im Zuge der weiteren Sanierung B200

Ein Kommentar zu “Lärmschutzmaßnahmen im Zuge der Fahrbahnsanierung B200

  1. Mir ist aufgefallen, dass sich das Lärmaufkommen der B200 durch den Bau der „neuen“ Mittelleitplanken deutlich erhöht hat. Es kommt zu einer verstärkten Reflektion der Fahrzeuggeräusche.

    Da ich seit fast 30 Jahren mit der B200 lebe (Ich wohne in der Ulmenallee.), ist mir der Unterschied der Lärmbelastung besonders bei der Nutzung unseres Gartens aufgefallen aber auch dadurch, dass es seit dem Bau der Mittelleitplanken nahezu unmöglich ist, mit offenem Fenster zu schlafen.

    Da ich Migränepatientin bin, belastet mich der Lärm auch in Bezug auf meine Gesundheit enorm.
    Zudem führt die erhöhte Lärmbelästigung zu einer Wertminderung unserer Immobilie.

    Daher möchte ich mich unbedingt der Forderung anschließen, etwas gegen die hohen Lärmemissionen zu unternehmen.

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